Aufgabenteilung für funktionierende Ehe

Unsere heutige Scheidungsrate liegt statistisch bei rund 50 Prozent, das bedeutet im Umkehrschluß, dass jede zweite Ehe geschieden wird. Warum ist es denn so schwierig, eine Ehe aufrecht zu erhalten? Unsere Großeltern haben es ja auch geschafft. Aber schauen wir uns das mal genauer an.

Zu Zeiten unserer Großelter und sogar unserer Eltern gab es eine klassische Aufgabenteilung in einer Ehe. Der Mann arbeitete und verdiente das Geld. Die Frau war für die Erziehung des Nachwuchses zuständig und versorgte den Haushalt. Aber moderne Eheleute sind meist beide berufstätig, verdienen häufig ähnlich viel. Wahrscheinlich ist das der Fehler. Die Frauen sind nicht mehr von ihrem Ehemann finanziell abhängig. Manchmal aber eher selten verdienen sie sogar mehr als ihr Mann. Ist vielleicht die finanzielle Unabhängigkeit der Frau der Dolchstoss für die Ehe? Man könnte es fast meinen. Also zurück in die Küche und an den Herd, Frauen heißt die Devise, wenn ihr verheiratet bleiben wollt.

Der moderne Mann muss inzwischen im Haushalt mithelfen. Es greift zum Staubsager am Wochenende und nicht selten putzt er sogar die Böden. Wo bleibt da die Männlichkeit? Ein Mann hat sich die Finger nicht schmutzig zu machen. Und wenn er sich mal an der Herd stellt, dann kocht er nur etwas nach, was er in einer der Kochshows beobachtet hat. Und das zum puren Vergnügen. Es soll ja nicht in Stress ausarten. Es ist schließlich eine Aufgabe der Frau, sich jeden Tag den Kopf zu zerbrechen über das Essen.

Will man seine Ehe retten, muss man auch das gemeinsame Einkaufen einstellen. Während die Frau die Besorgungen erledigt, widmet sich der Mann der Lektüre seiner Tageszeitung. In äußersten Notfällen oder natürlich wenn man es gern macht, beschäftigt sich der Mann mit handwerklichen Aufgaben. Das ist eine klassische männliche Disziplin.

Wir müssen einfach einsehen, dass das moderne Modell der Ehe mit gleichberechtigten Partnern als überholt gelten muss. Das zeigt uns die Scheidungsrate. Also back to the roots, machen wir es wie unsere Großeltern. Verheiratete Frauen haben in der Arbeitswelt nichts zu suchen, höchstens als Minijoberin, damit ihnen nicht so langweilig ist zu Hause. Und der Mann ist der Alleinversorger für die ganze Familie!

ISAKI 1/11

Glücklich sein mit einer Hauskatze

So mancher von uns überlegt sich manchmal, ob er sich ein Haustier zulegen sollte. Wenn man schon so weit ist, beweist das, das man eine gewisse Sehsucht nach einem tierischen Mitbewohner hat. Für diejenige, die das erste Mal eine Katze als ihren Alltagspartner begrüßen wollen, kann ich ein paar Tipps an dieser Stelle geben. Ich war schon in meiner Kindheit in Hunde und Katzen vernarrt. Meine Eltern erlaubten aber nicht, in unserer kleinen Stadtwohnung ein Haustier zu halten. So habe ich an herrenlosen Katzen geübt und die Hunde aus der Nachbarschaft gehörten zu meinen besten Freunden. Auch in den Urlauben habe ich alle Katzen versorgt und bin in die Hundehütte mit hineingestiegen. Aber zu Hause waren Tiere tabu.
Sobald ich von meinem Elternhaus ausgezogen war, kam die erste Katze ins Haus.

Warum eine Katze?

Weil sie so gerne zu Hause bleibt, wenn sie sich hier wohlfühlt. Man muss nicht so oft mit ihr Gassi gehen. Es reicht, wenn man ihr Katzenklo pflegt und sauber hält, dann ist sie schon zufrieden. Sie will auch nur in begrenztem Masse Aufmerksamkeit erfahren. Natürlich braucht sie zwei- bis dreimal täglich ihr Futter – das muss man selbst herausfinden, was ihr am besten schmeckt.

Solange sie noch jung ist, sollte man mit ihr täglich spielen. Da wäre eine Schnur vom Vorteil, der die Katze hinterher jagen kann. Man kann ihr auch Trockenfutter zuwerfen, sie jagt es dann durch die halbe Wohnung.

Sehr wichtig sind Schmuseeinheiten. Jede Katze genießt es, wenn sie gekrault wird. Das kann über den ganzen Tag verteilt passieren. Und nicht zu vergessen ist das nächtliche Ritual, im Bett ihrer Menschen zu schlafen. Die Katzen möchten ganz nah am Menschen schlafen und es ist auch wunderschön.
Wissenschaftlich belegt ist eine Tatsache: Menschen mit Haustieren werden viel seltener krank. Wenn sie jedoch ins Krankenhaus kommen, schreitet die Genesung viel schneller voran als in der Kontrollgruppe. Das ist auch ganz klar: Jeder Mensch hängt so sehr an seiner Katze, dass er so schnell wie möglich wieder bei ihr sein mag. Darüber hinaus sind Katzenbesitzer ausgeglichener und mit ihrem Leben zufriedener. Das sollte uns dazu bewegen zu überlegen, ob nicht ein Haustiger unser Allgemeinbefinden verbessern würde. Ich kann es jedem nur empfehlen!

Glücklich sein, mit einer Hauskatze – ISAKI

Weihnachtsbaum mal anders

Wenn die Weihnachtszeit naht, stehen überall wunderschön geschmückte Christbäume in der Gegend. Jedes Geschäft, das auf sich hält, stellt einen auf zur Freude der Kunden und als Ansporn, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Und jede Familie kauft einen Christbaum für das Zuhause, denn traditionsgemäß finden die Weihnachtsgeschenke unter dem Weihnachtsbaum Platz.

Wir Großstädter haben leider ein Platzproblem: wohin mit dem Weihnachtsbaum in den kleinen vier Wänden? Ich zum Beispiel habe ein sehr schönes Wohnzimmer und jede Ecke ist sinnvoll ausgenutzt. Wo soll ich denn einen Weihnachtsbaum hinstellen? Ich kam eines Tages auf eine großartige Idee. Meine Zimmerpflanze, ein Ficus benjamini, der inzwischen enorme Spannweite und Höhe hat, wurde kurzer Hand zum Christbaum umfunktioniert. Ich holte meine schönen roten und goldenen Kugeln aus dem Keller und behängte den Baum damit. Er sieht herrlich aus und das Wohnzimmer hat einen weihnachtlichen Charakter. Ich kann es jedem nur empfehlen, verabschieden Sie sich von der Nordmanntanne und bekennen Sie sich zum weihnachtlichen Ficus.

Dieses Jahr ist eine Katastrophe passiert. Der Ficus ist so gewachsen, dass er Heiligabend unter dem Gewicht der Kugeln umkippte. Natürlich ist eine große rote Weihnachtskugel zerbrochen. Ich stellte den Baum wieder auf und griff kurz entschlossen zur Schere und verpasste dem Ficus eine neue Frisur. Ich schnitt die langen Zweige auf ein Mittelmaß zurück, entschied mich aber dagegen, ihn in Form eines Weihnachtsbaum symmetrisch zu gestalten. Das fand ich dann zu viel verlangt.
Jetzt steht er festlich geschmückt in der Ecke und schmollt gar nicht. Der Ficus ist jetzt verjüngt. Und die Kugel sehen großartig aus. So habe ich mein Problem mit dem mangelnden Platz und dem Wunsch nach einem Weihnachtsbaum gelöst.

Selbstverständlich kann man sich auch einen Miniaturchristbaum aus Kunststoff zulegen. Meine Mutter hat so einen und er sieht sehr süß aus. Es gibt sogar schöne Lichter und Schmuck auf ihm und all das war komplett zu kaufen.
Es ist einfach traurig, wenn zur Weihnachtszeit die Wohnung nicht entsprechend geschmückt ist. Ich schlage vor, dass Sie wenigstens ein paar Zweige in eine Vase stellen und diese mit Christbaumschmuck dekorieren. Der Vorteil von frischen Zweigen ist, dass sie so schön nach Wald duften. Und schon kann das Christkindl kommen und seine Gaben verteilen.

Kurzurlaub in Paris

Eiffelturm in Paris (Frankreich)Die französische Hauptstadt gilt als Stadt der Verliebten. Und das zu Recht, denn es überkommen einen sehr romantische Gefühle angesichts der Pracht und Schönheit dieser Metropole. Viele historische Stadtteile sind noch im Ursprungszustand erhalten und wunderschöne historische Gebäude unterstreichen die lange Geschichte Paris. Wir möchten hier nur eine kurze Auswahl von den vielleicht wichtigsten Zielen für einen Parisbesucher vorschlagen. Die Liste ist sehr unvollständig, denn diese Stadt bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, für die man sich Zeit nehmen muss.

Eiffelturm
Das Wahrzeichen von Paris ist der 300 m hohe Eiffelturm. Anlässlich der Weltausstellung 1889 und der 100-Jahr-Feier der französischen Revolution gebaut sollte dieser Bau zunächst nur 20 Jahre bestehen. Jedoch seine Bedeutung als Wetter- und Funkstation blieb er der Nachwelt erhalten. Die erste Plattform befindet sich in 115m Höhe, die oberste in 274 m und beide bieten eine phantastische Aussicht über Paris, bei schönem Wetter bis ins Hinterland. Vom Trocadéro aus haben Sie den besten Blick auf den Eiffelturm.
Triumphbogen
Der von Napoleon 1806 in Auftrag gegebene 50 m hohe Triumphbogen sollte zur Ehre seiner Arme gebaut werden. Als Vorbild dienten dem Architekten Chalgrin antike Vorlagen. Der Bogen befindet sich zwischen dem kleinen Bogen am Louvre und dem grossen Bogen von La Défense. Hier beginnen die Militärparaden am Nationalfeiertag 14. Juli. Es gibt Zugang zu einer Aussichtsplattform mit einem atemberaubenden Ausblick, denn hier münden sternenförmig zwölf Avenuen.
Grande Arche und La Défense
La Défense ist als Bürostadt in den 50er und 60er Jahren entstanden und wurde unter Präsident Mitterrand in den 80er und 90er Jahren deutlich ausgebaut. Der grosse Bogen ist nach Plänen des dänischen Architekten Otto von Spreckelsen realisiert worden. Er ist mit Glas und Carrara-Marmor verkleidet und so hoch, dass die Kathedrale Notre Dame bequem darunter Platz finden würde. Man wird mit gläsernen Aufzügen auf die Aussichtsplattform gebraucht, von wo aus der Blick frei ist auf den Triumphbogen, Bastille und Opéra sowie die Wolkenkrater der Défense.

Panthéon
Hoch oben auf dem Hügel Sainte-Genovève wurde der Kuppelbau zur Erfüllung eines Belübdes gegenüber der Schutzpatronin von Paris St. Genovèvevom vom Ludwig XV. errichtet. Nach der französischen Revolution  wurden in dieser ursprünglichen Kirche die sterblichen Überreste großer Franzosen wie Voltaire, Jean-Jacques Rousseau und Emile Zola niedergelegt. Seit 1885 dient der Panthéon endgültig als Mausoleum. Sie können auch die Galerie der Kuppel besteigen, von der aus der Physiker Léon Foucault seinen berühmten Pendelversuch zum Nachweis der Achsendrehung der Erde durchgeführt hat.

Louvre
Das weltgrösste Museum Le Louvre bietet so viele Highlight, dass eine strategische Planung des Besuchs vonnöten ist.  Denn im Louvre gibt es weit mehr als ehrwürdige Damen wie die „Venus von Milo“ (2. Jahrhundert v. Chr.), Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ (16. Jahrhundert) und Jan Vermeers „Spitzenklöpplerin“ (17. Jahrhundert) zu bewundern.
Auf die drei Gebäudekomplexe verteilt (Denon, Sully, Richelieu) stellen sich die orientalische, ägyptische und griechisch-römische Hochkultur vor. Neben der europäischen Bildhauerkunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, dem Kunsthandwerk und über 100 000 Grafiken aus sechs Jahrhunderten stellt die Gemäldesammlung einen Höhepunkt dar, der die Geschichte der europäischen Malerei vom 13. bis zum 19. Jahrhundert nach Regionen geordnet dokumentiert.  Sie können eine Verschnaufpause in der unterirdischen Passage machen und ein Café oder ein Restaurant besuchen.

Centre Pampidou
Dieses futuristische Röhrengebäude bieten eine hervorragende Auswahl an Kunst des 20. Jahrhundert. Darüber hinaus finden hier auch wechselnde Ausstellungen namhafter Künstler. Von der Aussichtsplattform ist Paris mit seinen Sehenswürdigkeiten und dem Wahrzeichen Eiffelturm gut sichtbar.

Vorbereitung auf Weihnachten

Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt, sind wir in der Weihnachtszeit angekommen. Das ist immer ein schöner Jahresausklang, ein Fest der Familien. Was machen aber die vielen Singles oder einsame Menschen, die keine Familie haben? Für sie ist diese Zeit am schwierigsten. Viele Lokale und Kneipen haben geschlossen, viele Freunde sind bei ihren Familien, die Zurückgelassenen müssen aufpassen, dass sie nicht depressiv werden. Alle anderen können ihre Familien treffen, manche müssen eine lange Anfahrt organisieren, vom Job frei nehmen.

Wie bereitet man sich auf die Weihnachtszeit am besten vor? Wenn man eine große Familie hat, die unter dem Weihnachtsbaum beschenkt werden muss, ist es am besten, schon frühzeitig mit dem Geschenkebesorgen anzufangen. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man schon Anfang Dezember die Geschenke komplett hat. Für die Verfechter des Last-Minute-Shoppings sei gesagt, dass man dann leider oft nur etwas aus Verlegenheit kauft und nicht auf die Wünsche und Bedürfnisse der Beschenkten eingehen kann. Man darf auch nicht den Stressfaktor vernachlässigen, unter Tausenden anderer in der Stadt auf die Jagd nach dem Richtigen zu gehen. Alle sind irgendwie angespannt, gestresst und gehetzt. Das muss doch nicht sein.

Obligatorisch ist am 1. Advent der Adventskranz mit wahlweise einer oder vier Kerzen. Klassisch sind natürlich 4 Kerzen, jeden Sonntag wird ein Lichtleich mehr angezündet. Es kann aus frischen Tannenzweigen sein oder nur aus einem Arrangement bunter Kugeln, Tannenzapfen, Engeln und Nikoläusen. Schön ist auch, wenn man die Wohnung mit Lichtern und Kugeln schmückt, ein Adventskalender ist auch hübsch, in dem man für die Lieben kleine Geschenke für jeden Tag versteckt. Jedes Jahr besorge ich einen prächtigen Weihnachtsstern, das hat schon Tradition.

In der Vorweihnachtszeit werden die Plätzchen gebacken, Vanillekipferl, Spritzgebäck, Spitzbuben, Kokosmakronen und so viel mehr. Ein echter Dresdner Stollen ist ein Gedicht, auch wenn er eine wahre Kalorienbombe ist, aber einmal im Jahr darf man sündigen.

Am Heiligen Abend wird dann der Weihnachtsbaum aufgestellt mit vielen bunten Kugeln und Lichtern. Jetzt können die Geschenke unter dem Baum platziert werden und es ist eine Schau.

Für das Weihnachtsmenü kann man schlecht Empfehlungen geben, denn viele essen ein klassisches Gericht jedes Jahr, andere variieren immer aufs Neue. Es ist nur ratsam, sich rechtzeitig mit dem nötigen Zutaten einzudecken, sie ggf. einzufrieren sei es die Ente, Gans oder Truhhahn. Manche in Bayern essen Würstel und Kartoffelsalat, aber das ist eine Geschmackssache. Delikatessen sind sehr gefragt, also bitte an das Timing denken.

Ein geruhsames und entspanntes Weihnachtsfest allerseits!

Glücklich sein mit einer Hauskatze

So mancher von uns überlegt sich manchmal, ob er sich ein Haustier zulegen sollte. Wenn man schon so weit ist, beweist das, dass man eine gewisse Sehsucht nach einem tierischen Mitbewohner hat. Für diejenige, die das erste Mal eine Katze als ihren Alltagspartner begrüßen wollen, kann ich ein paar Tipps an dieser Stelle geben. Ich war schon in meiner Kindheit in Hunde und Katzen vernarrt. Meine Eltern erlaubten aber nicht, in unserer kleinen Stadtwohnung ein Haustier zu halten. So habe ich an herrenlosen Katzen geübt und die Hunde aus der Nachbarschaft gehörten zu meinen besten Freunden. Auch in den Urlauben habe ich alle Katzen versorgt und bin in die Hundehütte mit hineingestiegen. Aber zu Hause waren Tiere tabu.
Sobald ich von meinem Elternhaus ausgezogen war, kam die erste Katze ins Haus. Warum eine Katze? Weil sie so gerne zu Hause bleibt, wenn sie sich hier wohlfühlt. Man muss nicht so oft mit ihr Gassi gehen. Es reicht, wenn man ihr Katzenklo pflegt und sauber hält, dann ist sie schon zufrieden. Sie will auch nur in begrenztem Masse Aufmerksamkeit erfahren. Natürlich braucht sie zwei- bis dreimal täglich ihr Futter – das muss man selbst herausfinden, was ihr am besten schmeckt.
Solange sie noch jung ist, sollte man mit ihr täglich spielen. Da wäre eine Schnur vom Vorteil, der die Katze hinterher jagen kann. Man kann ihr auch Trockenfutter zuwerfen, sie jagt es dann durch die halbe Wohnung.
Sehr wichtig sind Schmuseeinheiten. Jede Katze genießt es, wenn sie gekrault wird. Das kann über den ganzen Tag verteilt passieren. Und nicht zu vergessen ist das nächtliche Ritual, im Bett ihrer Menschen zu schlafen. Die Katzen möchten ganz nah am Menschen schlafen und es ist auch wunderschön.
Wissenschaftlich belegt ist eine Tatsache: Menschen mit Haustieren werden viel seltener krank. Wenn sie jedoch ins Krankenhaus kommen, schreitet die Genesung viel schneller voran als in der Kontrollgruppe. Das ist auch ganz klar: Jeder Mensch hängt so sehr an seiner Katze, dass er so schnell wie möglich wieder bei ihr sein mag. Darüber hinaus sind Katzenbesitzer ausgeglichener und mit ihrem Leben zufriedener. Das sollte uns dazu bewegen zu überlegen, ob nicht ein Haustiger unser Allgemeinbefinden verbessern würde. Ich kann es jedem nur empfehlen!

Frühlingsanfang, wie er sein soll

Heute ist der Frühlingsanfang und wie sieht das Wetter aus? Es ist warm und die Sonne verwöhnt uns mit ihren schon ganz kräftigen Strahlen. Zum ersten Mal in diesem Jahr gehe ich ohne Mantel nach draußen, es reicht vollkommen mit einem Pullover bekleidet zu sein. Ich habe mir einen Strauss wunderschöner rötlicher Papageitulpen gekauft. Zu meinem Leidwesen gefallen sie auch der Katze – sie schnüffelt nicht nur an ihnen, sondern spielt noch mit den Blättern. Ich muss sie immer wieder von der Vase verjagen, nicht auszudenken, was alles passieren könnte.

Ich habe alle Fenster aufgerissen, um die frische Frühlingsluft hinein und die stickige Winterluft hinaus zu lassen. Vor zwei Wochen hatten wir schon zwei schöne Tage und ich habe sie genutzt für den ersten Frühjahrsputz. Ich griff zum Eimer, Scheuermilch und heißem Wasser. Als erstes kamen die Fensterrahmen an die Reihe – der Schmutz vom ganzen Winter musste herunter und ich kann euch verraten, dass die Heizung und der Zigarettendunst ganze Arbeit geleistet haben. Aber mit meiner Scheuermilch habe ich die Rahmen in ihrem ursprünglichen Weiß wieder strahlen lassen. Jetzt ging es den Scheiben an den Leib, hier kommt nur ein gutes Fensterputztuch und heißes Wasser zum Einsatz, trocken reiben mit Papiertüchern und das Glas glänzt. Durch diese Putzaktion habe ich mich sofort viel wohler gefüllt.

Überhaupt seit einigen Tagen geht oft der Putzteufel mit mir durch: ich putze die Küche auf Hochglanz, die Spüle wird geschrubbt und es darf kein Wasserfleck zu sehen sein. Es ist einfach viel schöner, wenn alles aufgeräumt und sauber ist.

Jetzt naht Ostern, überall sieht man Osterhasen und Ostereier. Ich bin schon seit einer Woche dabei, nach geeigneten Zweigen für den Osterstrauß Ausschau zu halten. Ich habe mir dieses Jahr Forsythienzweige eingebildet, ich finde die gelben Blüten so hübsch. Aber durch den späten Wintereinbruch mit ergiebigen Schneefällen verspäten sie sich etwas. Ich habe schon meinen Osterschmuck parat liegen, die obligatorischen Ostereier und zwei lustige Hasenfamilien. Diese kleinen Figürchen sind so putzig, zum Beispiel steht sich ein Häschenpaar gegenüber, die Häsin hält ein Ei in den Händen während der Hase der Hasendame eine Karotte entgegen bringt.

Osterzeit beendet die Fastenzeit und bei uns in der Familie wird an diesen Tagen geschlemmt. Selbstverständlich nicht fehlen dürfen die rot gefärbten Ostereier, es wird auch der Osterschinken zum Frühstück verspeist. Gibt es bei Ihnen auch das Osterlamm? Bei mir kommen auf jeden Fall Lammkoteletts auf den Tisch. Ich mache sie mit Rosmarinkartoffeln im Ofen, nachdem sie schon einige Tage vorher in Olivenöl, Knoblauch, Oregano und Rosmarin mariniert wurden. Der Geschmack ist einmalig, sie zergehen auf der Zunge.

In der Osterzeit wird auch sehr viel genascht, überall gibt es herrliche Schokoostereier. Ich mache ein Osternest mit all diesen Leckereien und während der ganzen Osterzeit greifen wir nach diesen süßen Verführern. Ich wünsche allen eine schöne Osterzeit und einen wunderschönen Frühling!

Eine Woche in New York

Es war jahrelang mein unerfüllter Traum, nach New York zu reisen. Ich habe schon so viel über diese Stadt gelesen und gesehen, aber ich schaffte es nie dorthin. Nun endlich ist es soweit: ich verbringe eine Woche im Mai in der Stadt meiner Träume. Zu Hause schon buche ich online einen Besuch auf dem Broadway, ich werde im Gershwin Theater die Show von Riverdance anschauen, die Vorfreude ist riesig.

Mein Flug geht direkt von München und nach knapp acht Stunden lande ich am JFK-Flughafen. Der Service an Bord war sehr aufmerksam und die Zeit verging wie im Flug. Hier glücklich angekommen schnappe ich mir ein gelbes Cab und fahre Richtung Manhatten. Ich habe ein Hotel gebucht, in einem für New Yorker Verhältnisse günstigem Zimmer für knapp 75 Dollar ohne Frühstück. Das Taxi kann leider nicht bis zum Hotel vorfahren, weil auf der 3er Avenue ein Strassenfest stattfindet.
Ich stapfe mit meinem Gepäck und frage vermeintliche Griechen, die an einem Suflakistand stehen, nach dem Weg. Es stellt sich heraus, dass sie Georgier sind und keinen Schimmer von meinem Hotel haben. Da stehe ich nun da an der Ecke der Strasse und lasse meinen Blick schweifen und da ist plötzlich in Luftlinie von 10 Meter mein Hotel.

Dort angekommen stellt sich heraus, dass dieses Hotel eine Art Jugendherberge (Youth Hostel)  ist mit dem Mobiliar vom Flohmarkt. Aber ich habe ein eigenes Bad, das ist viel wert. Und ich werde mich die ganze Zeit downtown Manhatten aufhalten und hier nur die Nacht verbringen.
Also den ersten Tag verbringe ich beim Strassenfest und lerne zum Beispiel chinesische Masseure kennen, allerlei Essensmöglichkeiten und viele andere interessante Angebote. Gegen Nachmittag überkommt mich die Müdigkeit und ich nehme eine Mütze Schlaf. Am Abend schlendere ich durch Manhatten und entdecke ein German Pub.

Im Lokal bestelle ich das teuerste Weizenbier meines Lebens, sage und schreibe 7 Dollar. Aber ich lerne einen Kellner kennen, der gerade Geburtstag feiert und schließlich bekomme ich eine Einladung, mit dem Chef und dem Personal des Pubs in eine Disko zu gehen. Hier angekommen – nach oberflächlicher Leibesvisitation – werde ich zu leckeren Drinks eingeladen und unterhalte mich angeregt mit meinen Begleitern. So verbringe ich meine erste Nacht in einem angesagten New Yorker Club.

Das bekämpft erfolgreich meinen Jetlag. In der Früh aufgewacht – mein Körper denkt, es ist Mittag – entdecke ich ein enorm sauberen Diner, der einen sehr guten Eindruck macht. Es stellt sich heraus, dass man hier für 5 Dollar ein reichhaltiges Frühstück bekommt und einem Glas O-Saft und Kaffee, soviel man mag. Es wird zu meinem täglichen Muss, bevor ich in die Stadt starte. Es gibt Bratkartoffeln mit Eiern und Speck in allen möglichen Variationen und der Preis ist sensationell.
Von meinem Hotel aus liegt als nächstes die Lexington Avenue mit dem wunderschönen Art-Deko Chrysler Building. Eine Viertelstunde entfernt entdecke ich das Empire State Building, ich betrete es und beschließe, erst später abends wiederzukommen, um die Aussicht auf New York bei Nacht zu genießen. Ich schlendere weiter und schon bin ich beim Rockefeller Center. Hier wird im Winter Schlittschuh gefahren unterhalb einer wunderschönen goldenen Statue. Ich gehe weiter zu Park Avenue und richte meine Schritte zu Tiffany. Gleich am Eingang frage ich den Pförtner, wo es Silberwaren gibt. Ich gehe ganz schnell an all den wunderschönen Brillanten und fahre in den ersten Stock. Gerne möchte ich mir ein günstiges Souvenir aus New York kaufen. Es wird ein Keyring in Herzform für ca. 40 Dollar, mehr gibt das Reisebudget nicht her, während ich beim Ausgehen japanische Touristinnen beobachte, die für über 1000 Dollar Brillantohrringe aussuchen. Die Glücklichen!
Bewaffnet mit einem türkisfarbenen Tiffanytäschen gehe ich überglücklich Richtung Walldorf Astoria, wo ich mich vor einer Strechlimousine fotografieren lasse. Man kann ja daheim vorgeben, eine Tour mit der Limo unternommen zu haben. Und schon sehe ich die Pferdekutschen, die durch den Central Park fahren. Ich gehe aber zu Fuß in den Park rein und lasse mich auf dem Rasen nieder vor der sagenhaften Kulisse aus Wolkenkratzern und nehme mein Sandwich als Mittagessen ein.

Es ist übrigens herrliches sonniges und warmes Wetter, die New Yorker treibt es auch scharenweise ins Grüne. In der Nähe ist das Guggenheim Museum, das ich unbedingt besuchen möchte. Das war eine weise Entscheidung, weil an der Kasse eine freundliche Dame mir einen New York Pass anbieten. Dieser beinhaltet das Wochenticket für alle U-Bahnen und Busse und ganz viele Eintrittskarten für wichtige Sehenswürdigkeiten, unter anderem das Empire State Building, das World Trade Center, das 2000 noch existierte und viele Museen. Ich bin überglücklich, weil ich ein Schnäppchen gemacht habe. So ausgestattet besuche ich das Museum, wo fast jeder namhafter Maler aus den vergangenen Epochen vertreten ist, natürlich auch Picasso.

So vergeht der Tag ganz schnell und ich nehme zum ersten Mal die Undergrund, um ins Hotel zu fahren. Am nächsten Tag geht es zu Wallstreet. Unterhalb des Washingtondenkmals mache ich eine Pause und warte auf den Einlass in die New Yorker Börse. Es ist sehr aufschlussreich, wie die Händler sich übers Parkett bewegen und mit den wichtigsten Papieren der Welt handeln. In einem Shop erstehe ich noch einige Souvenirs und laufe zu Fuß weiter bis ans südlichste Ende von Manhatten. Im Battery Park mache ich eine Rast und esse die selbstgemachten Sandwiches.
Dann nehme ich die Fähre nach Staten Island, das ist viel billiger als eine Rundfahrt zu der Freiheitsstatue. Die Fähre fährt sowieso daran vorbei und ich mache sagenhafte Fotos von der Freiheitsstatue. Nach circa einer halben Stunden fährt die Fähre wieder zurück nach Manhatten.

Heute ist der Tag, an dem ich auf das World Trade Center, damals höchste Gebäude New Yorks hochfahre. Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend. Ich mache sehr viele Fotos, nachdem ich mich von dem Schock erholt habe, dass ausgerechnet hier oben meine Batterien ihren Geist aufgegeben haben. Aber der Souvenir-Shop hier ist für solche Eventualitäten ausgestattet. Zurück geht es über den Washington-Platz durch das Univiertel, Little Italy und Chinatown nach Hause. Es war ein ereignisreicher Tag und mir tun die Beine sehr weh. Am Abend gehe ich dann auf das Empire State Building. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen die gleiche Idee hatten. Die Schlange ist jedenfalls sehr lang und es dauert fast 20 Minuten, bis ich den Aufzug besteigen kann. Auf der Aussichtplattform werde ich für die Wartezeit mehr als entschädigt: der Blick auf New York bei Nacht ist fantastisch.

Jeder Tag war sehr ereignisreich und voller Entdeckungen und dabei habe ich nur einen Bruchteil von Manhatten gesehen. Ich würde jederzeit wieder hinfahren, vor allem nachdem das Ground Zero jetzt an die furchtbaren Ereignisse von 9/11 erinnert. New York ist auf jeden Fall eine Reise wert, besonders schön ist es im Frühling.

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Reiseerlebnistext CL07.de von (c) 3.2010 ISA

Freude beim Putztag im trauten Heim!

Neulich ist der Putzteufel mit mir durchgegangen. Das ist durchaus sinnvoll von Zeit zu Zeit, sonst würde ich im Schmutz einwachsen. Ich blickte etwas genauer auf die Möbel in der Küche und entdeckte so einige schon was festgewachsene Flecken. Also griff ich zum Putzlappen, Eimer und Scheuermilch und machte mich ans Werk. Alle Schränke wurden einer gründlichen Putztour unterzogen: die gesamten gesammelten Vorräte wanderten nach draußen, gleichzeitig überprüfte ich das Verfallsdatum auf den Packungen. Und ich entdeckte Vorräte, die vor einigen Jahren angelegt wurden und nie Verwendung fanden. Die leeren Schränke schrubbte ich dann mit der Scheuermilch gründlich durch. Das war aber auch höchste Zeit! Beim Einsortieren landeten die abgelaufenen Lebensmittel in der Tonne, es würde an Körperverletzung grenzen, sie doch noch zu verwenden. Außerdem nisten sich gerne kleine Würmer in den Packungen ein, diese Plagegeister wird man dann nur schwer los.

Auch das gesamte Geschirr und die Gläser räumte ich aus den Schränken aus und wischte überall mal gründlich sauber. Am Schluss kamen noch die Töpfe, sie hinterlassen immer schmutzige Ränder auf den weißen Ablagen. Aber dank Scheuermilch sind auch die hartnäckigsten Flecken verschwunden. Als das Werk innen getan war, kamen nun die Außentüren an die Reihe und die Arbeitsflächen. Nach drei Stunden heftigster Putzerei erstrahlte die Küche in neuem Glanz. Jetzt habe ich mir angewöhnt, den Abwasch gleich in den Geschirrspüler einzuräumen und die Töpfe unverzüglich nach Gebrauch abzuspülen , sie sollten möglichst nicht über Nacht in der Küche herum stehen. Das Waschbecken wurde mit einem Stahlreiniger auf Hochglanz poliert und von nun an wird es nach jedem Spülen mit einem Tuch trocken gerieben und strahlt vor sich hin. Es macht einfach einen Riesenspaß, die saubere strahlende Küche zu betreten und hier das Essen vorzubereiten.

Als nächstes kamen die Fenster an die Reihe: in einem Raucherhaushalt setzt sich das Nikotin überall ab und die Fensterrahmen waren schon total vergilbt. Also griff ich wieder zu Scheuermilch und machte mich ans Werk. Nach dem Winter ist alles auch von der Heizung schmutzig und es wurde auch nicht so viel gelüftet. Der ganze Schmutz ging sehr gut herunter, an den Fensterrahmen kam wieder die ursprüngliche Farbe zum Vorschein. Die Scheiben hatten eine Putzorgie auch dringend nötig. Ich werde noch die Vorhänge in die Waschmaschine werfen, damit der Staub und Mief herausgespült wird. Jetzt kann der Frühling kommen.

Jede Woche unterziehe ich meine Wohnung einer Reinigung. Zuerst werden die Möbel abgestaubt, dann kommen die Böden dran. Ich habe in zwei Zimmern Laminatböden, in den restlichen Räumen ist Linoleum ausgelegt. Damit alles schön sauber wird, gehe ich zunächst mit dem Staubsauger durch alle Räume, so werden grober Schmutz und die Staubflocken  entfernt. Danach wird alles feucht mit dem Mob ausgewischt. Wenn ich mal nicht dazu komme, liegen auf dem Boden überall Staubknäuel. Es schaut furchtbar aus. Aber ich finde, dass glatte Böden viel hygienischer sind als Teppichböden, wo der Dreck sich festsetzt und nicht mal mit dem Staubsauger rauszukriegen ist. Außerdem lassen sich Flecken kaum entfernen. Parkett und Laminat wischt man einfach nass ab und schon ist alles wieder sauber. Das Bad muss auch jede Woche geputzt werden, es kostet mich eine gute Stunde, weil so viel Sachen auf der Ablage stehen. Außerdem habe ich Glasablagen und diese stauben sehr schnell ein. Es sieht sehr schön aus, wenn diverse Kosmetikartikel und Parfums dekorativ angeordnet sind, aber man muss jedes Teil vor dem Putzen in die Hand nehmen und wegräumen, erst dann kann ich meine Ablagen abwischen. Wenn alles glänzt und frisch geputzt duftet, ist es eine wahre Freude, ins Bad zu gehen.

Es erfüllt mich jedes Mal mit einer tiefen Zufriedenheit, wenn die Wohnung frisch und sauber ist, es ist eine Freude und ich bin stolz auf mich.

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Soeben kam mein geliebter Mann nach Hause und trotz seines harten Arbeitsalltages fühlte er sich in der im frischen Glanze erstrahlten Wohnung sehr wohl. Er war so zufrieden, dass er gleich vorschlug, einen Onlinespaziergang zu unternehmen. So surften wir zu den saisonalen Fashionangeboten, weil er meinte, dass gutes Aussehen einfach sexy ist. Wir fanden tolle Modetipps für Sexykleider und natürlich bestellte er mir ein bezauberndes Partykleid. Wouh! Aber das wird dann eine neue Geschichte. Die Abendparty in den tollen sexy Kleidern.

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Text: (c) 2010 ISA

Sommerurlaub wie ich ihn mag

Jedes Jahr wieder zieht es mich im Sommer an das wunderschöne Mittelmeer. Am liebsten verbringe ich meinen Urlaub auf einer Insel und welches Land hat über tausend Inseln? Natürlich Griechenland, Land der Hellenen. Als ich das erste Mal hier landete und das Flugzeug verließ, empfing mich die Wärme und das intensive Blau des Meeres und des Himmels faszinierten mich augenblicklich. Wahrscheinlich ist es rund um das Mittelmeer überall ähnlich, mich jedoch nahm dieses Land gefangen.

Die meisten Inseln sind so klein, dass ein Auto vollkommen überflüssig ist, vielmehr kommt man mit einem Moped wunderbar zu den Traumstränden. Schon zu Hause hole ich mir Informationen über mein Ziel ein und entscheide mich meistens schon für einen Ort, an dem ich bleiben möchte, es kann sich aber auch spontan vor Ort noch anders ergeben.

Nach einem etwa dreistündigen angenehmen Flug verlasse ich das Flughafengebäude und schlendere mit meinem Gepäck zum nächsten Taxistand. Und schon lasse ich mich in eine malerische Bucht bringen. Hier angelangt halte ich Ausschau nach einer schön gelegenen Pension, große Hotels sind mir eher ein Graus. Am liebsten sind mir private Pensionen, die so gelegen sind, dass ich von meinem Zimmer aus das Meer sehen und rauschen hören kann. Schon oft hatte ich von meinem Bett aus einen Blick aufs Meer und die Bucht. Wenn ich noch eine Terrasse habe, dann ist es ideal zum Beispiel für ein Frühstück unter freiem Himmel vor einer herrlichen Kulisse. Ich stelle keine großen Ansprüche an Komfort, wichtig dagegen ist mir die Sauberkeit und die Hygiene. Ich hasse geradezu schmuddelige Bettwäsche oder schmutziges Badezimmer, daher muss der Zimmerservice stimmen. Bis jetzt hatte ich keine Probleme damit, bis auf ein Hotel ausgerechnet in New York. Hier in Griechenland ist die Ausstattung meistens sehr einfach aber eben sauber und schließlich hält man sich im Zimmer nur zum Schlafen auf, die meiste Zeit ist man am Strand.

Und die Strände sind wirklich wunderschön, manchmal ist das Meer so türkisblau wie in der Karibik, nur der Sand ist selten weiß sondern gelb und feinkörnig. Auf manchen Inseln kommt man nur mit einem sogenannten Taxiboat zu einem dieser Traumstrände, aber das lohnt sich. Hier kann man den ganzen Tag faulenzen, schwimmen und sich sonnen. Mittags gibt es überall die Möglichkeit, in einer Taverne leckerste Speisen zu probieren und Wein oder Bier zu schlürfen. Am Nachmittag nimmt man dann das Taxiboat zurück. Jetzt gibt es nichts Schöneres als eine kühle Dusche zu nehmen und sich aufs Ohr zu hauen, die Sonne fordert ihren Tribut, und man will für den Abend ausgeruht sein.

Nach so einer Siesta fühle ich mich dann bereit, das Nightlife zu genießen. Ich fange damit an, dass ich mich in einer Bar am Hafen hinsetze und einen Sundowner trinke, wenn ich dabei noch einen Blick auf die untergehenden Sonne erhasche, ist die Welt für mich in Ordnung. Jetzt kann ich gepflegt und entspannt meine Abendmahlzeit zu mir nehmen.

Da gibt es überall eine genügend große Auswahl an Tavernen und Restaurants, wo man im Freien bei angenehmen Temperaturen sitzen kann. Hier wähle ich zwischen einem reichlichen Angebot an Fisch und Fleisch und alle Wünsche werden sofort umgesetzt. Wenn ich gesättigt bin, spaziere ich noch an der Hafenpromenade und beobachte die Menschen, die das gleiche tun. Natürlich bin ich nicht alleine, nur zu zweit ist es ein perfekter Urlaub. Wir kehren noch in eine Musikbar ein, wo zu späteren Stunden viele überall tanzen und so wird aus der Bar eine Discothek. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, wir vergessen vollkommen die Zeit. Als wir nach Hause kommen, ist es schon fast früh morgens, aber spielt es im Urlaub eine Rolle? Schließlich können wir ausschlafen und frühstücken auf unserer privaten Terrasse, wann wir wollen. Und der Strand läuft uns nicht davon, die Fische werden auch noch da sein, wenn wir erst mittags in unserer Lieblingsbucht aufkreuzen. Am Strand lege ich mich dann in den Schatten, packe entweder mein Buch aus oder höre meine Lieblingsmusik. Und wenn es zu heiß wird, springe ich in die azzurblauen Fluten, das Wasser hat eine sehr angenehme Temperatur und ich erleide keinen Kälteschock, kühle mich aber doch merklich ab.

So vergehen die Tage des Sommerurlaubs in einer wiederkehrenden Harmonie. Ich will gar nicht an die Rückkehr denken. Doch nach drei Wochen bin ich dann doch wieder zu Hause und bin froh, wieder in meinem schönen München zu sein.