Frühlingsanfang, wie er sein soll

Posted by admin in Frühling, Haushalt on März 21st, 2010 |  No Comments »

Heute ist der Frühlingsanfang und wie sieht das Wetter aus? Es ist warm und die Sonne verwöhnt uns mit ihren schon ganz kräftigen Strahlen. Zum ersten Mal in diesem Jahr gehe ich ohne Mantel nach draußen, es reicht vollkommen mit einem Pullover bekleidet zu sein. Ich habe mir einen Strauss wunderschöner rötlicher Papageitulpen gekauft. Zu meinem Leidwesen gefallen sie auch der Katze – sie schnüffelt nicht nur an ihnen, sondern spielt noch mit den Blättern. Ich muss sie immer wieder von der Vase verjagen, nicht auszudenken, was alles passieren könnte.

Ich habe alle Fenster aufgerissen, um die frische Frühlingsluft hinein und die stickige Winterluft hinaus zu lassen. Vor zwei Wochen hatten wir schon zwei schöne Tage und ich habe sie genutzt für den ersten Frühjahrsputz. Ich griff zum Eimer, Scheuermilch und heißem Wasser. Als erstes kamen die Fensterrahmen an die Reihe – der Schmutz vom ganzen Winter musste herunter und ich kann euch verraten, dass die Heizung und der Zigarettendunst ganze Arbeit geleistet haben. Aber mit meiner Scheuermilch habe ich die Rahmen in ihrem ursprünglichen Weiß wieder strahlen lassen. Jetzt ging es den Scheiben an den Leib, hier kommt nur ein gutes Fensterputztuch und heißes Wasser zum Einsatz, trocken reiben mit Papiertüchern und das Glas glänzt. Durch diese Putzaktion habe ich mich sofort viel wohler gefüllt.

Überhaupt seit einigen Tagen geht oft der Putzteufel mit mir durch: ich putze die Küche auf Hochglanz, die Spüle wird geschrubbt und es darf kein Wasserfleck zu sehen sein. Es ist einfach viel schöner, wenn alles aufgeräumt und sauber ist.

Jetzt naht Ostern, überall sieht man Osterhasen und Ostereier. Ich bin schon seit einer Woche dabei, nach geeigneten Zweigen für den Osterstrauß Ausschau zu halten. Ich habe mir dieses Jahr Forsythienzweige eingebildet, ich finde die gelben Blüten so hübsch. Aber durch den späten Wintereinbruch mit ergiebigen Schneefällen verspäten sie sich etwas. Ich habe schon meinen Osterschmuck parat liegen, die obligatorischen Ostereier und zwei lustige Hasenfamilien. Diese kleinen Figürchen sind so putzig, zum Beispiel steht sich ein Häschenpaar gegenüber, die Häsin hält ein Ei in den Händen während der Hase der Hasendame eine Karotte entgegen bringt.

Osterzeit beendet die Fastenzeit und bei uns in der Familie wird an diesen Tagen geschlemmt. Selbstverständlich nicht fehlen dürfen die rot gefärbten Ostereier, es wird auch der Osterschinken zum Frühstück verspeist. Gibt es bei Ihnen auch das Osterlamm? Bei mir kommen auf jeden Fall Lammkoteletts auf den Tisch. Ich mache sie mit Rosmarinkartoffeln im Ofen, nachdem sie schon einige Tage vorher in Olivenöl, Knoblauch, Oregano und Rosmarin mariniert wurden. Der Geschmack ist einmalig, sie zergehen auf der Zunge.

In der Osterzeit wird auch sehr viel genascht, überall gibt es herrliche Schokoostereier. Ich mache ein Osternest mit all diesen Leckereien und während der ganzen Osterzeit greifen wir nach diesen süßen Verführern. Ich wünsche allen eine schöne Osterzeit und einen wunderschönen Frühling!

Eine Woche in New York

Posted by admin in Amerika, New York, Reise, Sightseeing, Städtetour on März 14th, 2010 |  1 Comment »

Es war jahrelang mein unerfüllter Traum, nach New York zu reisen. Ich habe schon so viel über diese Stadt gelesen und gesehen, aber ich schaffte es nie dorthin. Nun endlich ist es soweit: ich verbringe eine Woche im Mai in der Stadt meiner Träume. Zu Hause schon buche ich online einen Besuch auf dem Broadway, ich werde im Gershwin Theater die Show von Riverdance anschauen, die Vorfreude ist riesig.

Mein Flug geht direkt von München und nach knapp acht Stunden lande ich am JFK-Flughafen. Der Service an Bord war sehr aufmerksam und die Zeit verging wie im Flug. Hier glücklich angekommen schnappe ich mir ein gelbes Cab und fahre Richtung Manhatten. Ich habe ein Hotel gebucht, in einem für New Yorker Verhältnisse günstigem Zimmer für knapp 75 Dollar ohne Frühstück. Das Taxi kann leider nicht bis zum Hotel vorfahren, weil auf der 3er Avenue ein Strassenfest stattfindet.
Ich stapfe mit meinem Gepäck und frage vermeintliche Griechen, die an einem Suflakistand stehen, nach dem Weg. Es stellt sich heraus, dass sie Georgier sind und keinen Schimmer von meinem Hotel haben. Da stehe ich nun da an der Ecke der Strasse und lasse meinen Blick schweifen und da ist plötzlich in Luftlinie von 10 Meter mein Hotel.

Dort angekommen stellt sich heraus, dass dieses Hotel eine Art Jugendherberge (Youth Hostel)  ist mit dem Mobiliar vom Flohmarkt. Aber ich habe ein eigenes Bad, das ist viel wert. Und ich werde mich die ganze Zeit downtown Manhatten aufhalten und hier nur die Nacht verbringen.
Also den ersten Tag verbringe ich beim Strassenfest und lerne zum Beispiel chinesische Masseure kennen, allerlei Essensmöglichkeiten und viele andere interessante Angebote. Gegen Nachmittag überkommt mich die Müdigkeit und ich nehme eine Mütze Schlaf. Am Abend schlendere ich durch Manhatten und entdecke ein German Pub.

Im Lokal bestelle ich das teuerste Weizenbier meines Lebens, sage und schreibe 7 Dollar. Aber ich lerne einen Kellner kennen, der gerade Geburtstag feiert und schließlich bekomme ich eine Einladung, mit dem Chef und dem Personal des Pubs in eine Disko zu gehen. Hier angekommen – nach oberflächlicher Leibesvisitation – werde ich zu leckeren Drinks eingeladen und unterhalte mich angeregt mit meinen Begleitern. So verbringe ich meine erste Nacht in einem angesagten New Yorker Club.

Das bekämpft erfolgreich meinen Jetlag. In der Früh aufgewacht – mein Körper denkt, es ist Mittag – entdecke ich ein enorm sauberen Diner, der einen sehr guten Eindruck macht. Es stellt sich heraus, dass man hier für 5 Dollar ein reichhaltiges Frühstück bekommt und einem Glas O-Saft und Kaffee, soviel man mag. Es wird zu meinem täglichen Muss, bevor ich in die Stadt starte. Es gibt Bratkartoffeln mit Eiern und Speck in allen möglichen Variationen und der Preis ist sensationell.
Von meinem Hotel aus liegt als nächstes die Lexington Avenue mit dem wunderschönen Art-Deko Chrysler Building. Eine Viertelstunde entfernt entdecke ich das Empire State Building, ich betrete es und beschließe, erst später abends wiederzukommen, um die Aussicht auf New York bei Nacht zu genießen. Ich schlendere weiter und schon bin ich beim Rockefeller Center. Hier wird im Winter Schlittschuh gefahren unterhalb einer wunderschönen goldenen Statue. Ich gehe weiter zu Park Avenue und richte meine Schritte zu Tiffany. Gleich am Eingang frage ich den Pförtner, wo es Silberwaren gibt. Ich gehe ganz schnell an all den wunderschönen Brillanten und fahre in den ersten Stock. Gerne möchte ich mir ein günstiges Souvenir aus New York kaufen. Es wird ein Keyring in Herzform für ca. 40 Dollar, mehr gibt das Reisebudget nicht her, während ich beim Ausgehen japanische Touristinnen beobachte, die für über 1000 Dollar Brillantohrringe aussuchen. Die Glücklichen!
Bewaffnet mit einem türkisfarbenen Tiffanytäschen gehe ich überglücklich Richtung Walldorf Astoria, wo ich mich vor einer Strechlimousine fotografieren lasse. Man kann ja daheim vorgeben, eine Tour mit der Limo unternommen zu haben. Und schon sehe ich die Pferdekutschen, die durch den Central Park fahren. Ich gehe aber zu Fuß in den Park rein und lasse mich auf dem Rasen nieder vor der sagenhaften Kulisse aus Wolkenkratzern und nehme mein Sandwich als Mittagessen ein.

Es ist übrigens herrliches sonniges und warmes Wetter, die New Yorker treibt es auch scharenweise ins Grüne. In der Nähe ist das Guggenheim Museum, das ich unbedingt besuchen möchte. Das war eine weise Entscheidung, weil an der Kasse eine freundliche Dame mir einen New York Pass anbieten. Dieser beinhaltet das Wochenticket für alle U-Bahnen und Busse und ganz viele Eintrittskarten für wichtige Sehenswürdigkeiten, unter anderem das Empire State Building, das World Trade Center, das 2000 noch existierte und viele Museen. Ich bin überglücklich, weil ich ein Schnäppchen gemacht habe. So ausgestattet besuche ich das Museum, wo fast jeder namhafter Maler aus den vergangenen Epochen vertreten ist, natürlich auch Picasso.

So vergeht der Tag ganz schnell und ich nehme zum ersten Mal die Undergrund, um ins Hotel zu fahren. Am nächsten Tag geht es zu Wallstreet. Unterhalb des Washingtondenkmals mache ich eine Pause und warte auf den Einlass in die New Yorker Börse. Es ist sehr aufschlussreich, wie die Händler sich übers Parkett bewegen und mit den wichtigsten Papieren der Welt handeln. In einem Shop erstehe ich noch einige Souvenirs und laufe zu Fuß weiter bis ans südlichste Ende von Manhatten. Im Battery Park mache ich eine Rast und esse die selbstgemachten Sandwiches.
Dann nehme ich die Fähre nach Staten Island, das ist viel billiger als eine Rundfahrt zu der Freiheitsstatue. Die Fähre fährt sowieso daran vorbei und ich mache sagenhafte Fotos von der Freiheitsstatue. Nach circa einer halben Stunden fährt die Fähre wieder zurück nach Manhatten.

Heute ist der Tag, an dem ich auf das World Trade Center, damals höchste Gebäude New Yorks hochfahre. Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend. Ich mache sehr viele Fotos, nachdem ich mich von dem Schock erholt habe, dass ausgerechnet hier oben meine Batterien ihren Geist aufgegeben haben. Aber der Souvenir-Shop hier ist für solche Eventualitäten ausgestattet. Zurück geht es über den Washington-Platz durch das Univiertel, Little Italy und Chinatown nach Hause. Es war ein ereignisreicher Tag und mir tun die Beine sehr weh. Am Abend gehe ich dann auf das Empire State Building. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen die gleiche Idee hatten. Die Schlange ist jedenfalls sehr lang und es dauert fast 20 Minuten, bis ich den Aufzug besteigen kann. Auf der Aussichtplattform werde ich für die Wartezeit mehr als entschädigt: der Blick auf New York bei Nacht ist fantastisch.

Jeder Tag war sehr ereignisreich und voller Entdeckungen und dabei habe ich nur einen Bruchteil von Manhatten gesehen. Ich würde jederzeit wieder hinfahren, vor allem nachdem das Ground Zero jetzt an die furchtbaren Ereignisse von 9/11 erinnert. New York ist auf jeden Fall eine Reise wert, besonders schön ist es im Frühling.

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Reiseerlebnistext CL07.de von (c) 3.2010 ISA

Freude beim Putztag im trauten Heim!

Posted by admin in Haushalt on Februar 28th, 2010 |  No Comments »

Neulich ist der Putzteufel mit mir durchgegangen. Das ist durchaus sinnvoll von Zeit zu Zeit, sonst würde ich im Schmutz einwachsen. Ich blickte etwas genauer auf die Möbel in der Küche und entdeckte so einige schon was festgewachsene Flecken. Also griff ich zum Putzlappen, Eimer und Scheuermilch und machte mich ans Werk. Alle Schränke wurden einer gründlichen Putztour unterzogen: die gesamten gesammelten Vorräte wanderten nach draußen, gleichzeitig überprüfte ich das Verfallsdatum auf den Packungen. Und ich entdeckte Vorräte, die vor einigen Jahren angelegt wurden und nie Verwendung fanden. Die leeren Schränke schrubbte ich dann mit der Scheuermilch gründlich durch. Das war aber auch höchste Zeit! Beim Einsortieren landeten die abgelaufenen Lebensmittel in der Tonne, es würde an Körperverletzung grenzen, sie doch noch zu verwenden. Außerdem nisten sich gerne kleine Würmer in den Packungen ein, diese Plagegeister wird man dann nur schwer los.

Auch das gesamte Geschirr und die Gläser räumte ich aus den Schränken aus und wischte überall mal gründlich sauber. Am Schluss kamen noch die Töpfe, sie hinterlassen immer schmutzige Ränder auf den weißen Ablagen. Aber dank Scheuermilch sind auch die hartnäckigsten Flecken verschwunden. Als das Werk innen getan war, kamen nun die Außentüren an die Reihe und die Arbeitsflächen. Nach drei Stunden heftigster Putzerei erstrahlte die Küche in neuem Glanz. Jetzt habe ich mir angewöhnt, den Abwasch gleich in den Geschirrspüler einzuräumen und die Töpfe unverzüglich nach Gebrauch abzuspülen , sie sollten möglichst nicht über Nacht in der Küche herum stehen. Das Waschbecken wurde mit einem Stahlreiniger auf Hochglanz poliert und von nun an wird es nach jedem Spülen mit einem Tuch trocken gerieben und strahlt vor sich hin. Es macht einfach einen Riesenspaß, die saubere strahlende Küche zu betreten und hier das Essen vorzubereiten.

Als nächstes kamen die Fenster an die Reihe: in einem Raucherhaushalt setzt sich das Nikotin überall ab und die Fensterrahmen waren schon total vergilbt. Also griff ich wieder zu Scheuermilch und machte mich ans Werk. Nach dem Winter ist alles auch von der Heizung schmutzig und es wurde auch nicht so viel gelüftet. Der ganze Schmutz ging sehr gut herunter, an den Fensterrahmen kam wieder die ursprüngliche Farbe zum Vorschein. Die Scheiben hatten eine Putzorgie auch dringend nötig. Ich werde noch die Vorhänge in die Waschmaschine werfen, damit der Staub und Mief herausgespült wird. Jetzt kann der Frühling kommen.

Jede Woche unterziehe ich meine Wohnung einer Reinigung. Zuerst werden die Möbel abgestaubt, dann kommen die Böden dran. Ich habe in zwei Zimmern Laminatböden, in den restlichen Räumen ist Linoleum ausgelegt. Damit alles schön sauber wird, gehe ich zunächst mit dem Staubsauger durch alle Räume, so werden grober Schmutz und die Staubflocken  entfernt. Danach wird alles feucht mit dem Mob ausgewischt. Wenn ich mal nicht dazu komme, liegen auf dem Boden überall Staubknäuel. Es schaut furchtbar aus. Aber ich finde, dass glatte Böden viel hygienischer sind als Teppichböden, wo der Dreck sich festsetzt und nicht mal mit dem Staubsauger rauszukriegen ist. Außerdem lassen sich Flecken kaum entfernen. Parkett und Laminat wischt man einfach nass ab und schon ist alles wieder sauber. Das Bad muss auch jede Woche geputzt werden, es kostet mich eine gute Stunde, weil so viel Sachen auf der Ablage stehen. Außerdem habe ich Glasablagen und diese stauben sehr schnell ein. Es sieht sehr schön aus, wenn diverse Kosmetikartikel und Parfums dekorativ angeordnet sind, aber man muss jedes Teil vor dem Putzen in die Hand nehmen und wegräumen, erst dann kann ich meine Ablagen abwischen. Wenn alles glänzt und frisch geputzt duftet, ist es eine wahre Freude, ins Bad zu gehen.

Es erfüllt mich jedes Mal mit einer tiefen Zufriedenheit, wenn die Wohnung frisch und sauber ist, es ist eine Freude und ich bin stolz auf mich.

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Text: (c) 2010 ISA

Sommerurlaub wie ich ihn mag

Posted by admin in Sommerurlaub on Februar 19th, 2010 |  No Comments »

Jedes Jahr wieder zieht es mich im Sommer an das wunderschöne Mittelmeer. Am liebsten verbringe ich meinen Urlaub auf einer Insel und welches Land hat über tausend Inseln? Natürlich Griechenland, Land der Hellenen. Als ich das erste Mal hier landete und das Flugzeug verließ, empfing mich die Wärme und das intensive Blau des Meeres und des Himmels faszinierten mich augenblicklich. Wahrscheinlich ist es rund um das Mittelmeer überall ähnlich, mich jedoch nahm dieses Land gefangen.

Die meisten Inseln sind so klein, dass ein Auto vollkommen überflüssig ist, vielmehr kommt man mit einem Moped wunderbar zu den Traumstränden. Schon zu Hause hole ich mir Informationen über mein Ziel ein und entscheide mich meistens schon für einen Ort, an dem ich bleiben möchte, es kann sich aber auch spontan vor Ort noch anders ergeben.

Nach einem etwa dreistündigen angenehmen Flug verlasse ich das Flughafengebäude und schlendere mit meinem Gepäck zum nächsten Taxistand. Und schon lasse ich mich in eine malerische Bucht bringen. Hier angelangt halte ich Ausschau nach einer schön gelegenen Pension, große Hotels sind mir eher ein Graus. Am liebsten sind mir private Pensionen, die so gelegen sind, dass ich von meinem Zimmer aus das Meer sehen und rauschen hören kann. Schon oft hatte ich von meinem Bett aus einen Blick aufs Meer und die Bucht. Wenn ich noch eine Terrasse habe, dann ist es ideal zum Beispiel für ein Frühstück unter freiem Himmel vor einer herrlichen Kulisse. Ich stelle keine großen Ansprüche an Komfort, wichtig dagegen ist mir die Sauberkeit und die Hygiene. Ich hasse geradezu schmuddelige Bettwäsche oder schmutziges Badezimmer, daher muss der Zimmerservice stimmen. Bis jetzt hatte ich keine Probleme damit, bis auf ein Hotel ausgerechnet in New York. Hier in Griechenland ist die Ausstattung meistens sehr einfach aber eben sauber und schließlich hält man sich im Zimmer nur zum Schlafen auf, die meiste Zeit ist man am Strand.

Und die Strände sind wirklich wunderschön, manchmal ist das Meer so türkisblau wie in der Karibik, nur der Sand ist selten weiß sondern gelb und feinkörnig. Auf manchen Inseln kommt man nur mit einem sogenannten Taxiboat zu einem dieser Traumstrände, aber das lohnt sich. Hier kann man den ganzen Tag faulenzen, schwimmen und sich sonnen. Mittags gibt es überall die Möglichkeit, in einer Taverne leckerste Speisen zu probieren und Wein oder Bier zu schlürfen. Am Nachmittag nimmt man dann das Taxiboat zurück. Jetzt gibt es nichts Schöneres als eine kühle Dusche zu nehmen und sich aufs Ohr zu hauen, die Sonne fordert ihren Tribut, und man will für den Abend ausgeruht sein.

Nach so einer Siesta fühle ich mich dann bereit, das Nightlife zu genießen. Ich fange damit an, dass ich mich in einer Bar am Hafen hinsetze und einen Sundowner trinke, wenn ich dabei noch einen Blick auf die untergehenden Sonne erhasche, ist die Welt für mich in Ordnung. Jetzt kann ich gepflegt und entspannt meine Abendmahlzeit zu mir nehmen.

Da gibt es überall eine genügend große Auswahl an Tavernen und Restaurants, wo man im Freien bei angenehmen Temperaturen sitzen kann. Hier wähle ich zwischen einem reichlichen Angebot an Fisch und Fleisch und alle Wünsche werden sofort umgesetzt. Wenn ich gesättigt bin, spaziere ich noch an der Hafenpromenade und beobachte die Menschen, die das gleiche tun. Natürlich bin ich nicht alleine, nur zu zweit ist es ein perfekter Urlaub. Wir kehren noch in eine Musikbar ein, wo zu späteren Stunden viele überall tanzen und so wird aus der Bar eine Discothek. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, wir vergessen vollkommen die Zeit. Als wir nach Hause kommen, ist es schon fast früh morgens, aber spielt es im Urlaub eine Rolle? Schließlich können wir ausschlafen und frühstücken auf unserer privaten Terrasse, wann wir wollen. Und der Strand läuft uns nicht davon, die Fische werden auch noch da sein, wenn wir erst mittags in unserer Lieblingsbucht aufkreuzen. Am Strand lege ich mich dann in den Schatten, packe entweder mein Buch aus oder höre meine Lieblingsmusik. Und wenn es zu heiß wird, springe ich in die azzurblauen Fluten, das Wasser hat eine sehr angenehme Temperatur und ich erleide keinen Kälteschock, kühle mich aber doch merklich ab.

So vergehen die Tage des Sommerurlaubs in einer wiederkehrenden Harmonie. Ich will gar nicht an die Rückkehr denken. Doch nach drei Wochen bin ich dann doch wieder zu Hause und bin froh, wieder in meinem schönen München zu sein.

Wolke 07 – Webartikel mit den besten Empfehlungen

Posted by admin in Allgemein on September 12th, 2009 |  No Comments »

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