Neulich ist der Putzteufel mit mir durchgegangen. Das ist durchaus sinnvoll von Zeit zu Zeit, sonst würde ich im Schmutz einwachsen. Ich blickte etwas genauer auf die Möbel in der Küche und entdeckte so einige schon was festgewachsene Flecken. Also griff ich zum Putzlappen, Eimer und Scheuermilch und machte mich ans Werk. Alle Schränke wurden einer gründlichen Putztour unterzogen: die gesamten gesammelten Vorräte wanderten nach draußen, gleichzeitig überprüfte ich das Verfallsdatum auf den Packungen. Und ich entdeckte Vorräte, die vor einigen Jahren angelegt wurden und nie Verwendung fanden. Die leeren Schränke schrubbte ich dann mit der Scheuermilch gründlich durch. Das war aber auch höchste Zeit! Beim Einsortieren landeten die abgelaufenen Lebensmittel in der Tonne, es würde an Körperverletzung grenzen, sie doch noch zu verwenden. Außerdem nisten sich gerne kleine Würmer in den Packungen ein, diese Plagegeister wird man dann nur schwer los.
Auch das gesamte Geschirr und die Gläser räumte ich aus den Schränken aus und wischte überall mal gründlich sauber. Am Schluss kamen noch die Töpfe, sie hinterlassen immer schmutzige Ränder auf den weißen Ablagen. Aber dank Scheuermilch sind auch die hartnäckigsten Flecken verschwunden. Als das Werk innen getan war, kamen nun die Außentüren an die Reihe und die Arbeitsflächen. Nach drei Stunden heftigster Putzerei erstrahlte die Küche in neuem Glanz. Jetzt habe ich mir angewöhnt, den Abwasch gleich in den Geschirrspüler einzuräumen und die Töpfe unverzüglich nach Gebrauch abzuspülen , sie sollten möglichst nicht über Nacht in der Küche herum stehen. Das Waschbecken wurde mit einem Stahlreiniger auf Hochglanz poliert und von nun an wird es nach jedem Spülen mit einem Tuch trocken gerieben und strahlt vor sich hin. Es macht einfach einen Riesenspaß, die saubere strahlende Küche zu betreten und hier das Essen vorzubereiten.
Als nächstes kamen die Fenster an die Reihe: in einem Raucherhaushalt setzt sich das Nikotin überall ab und die Fensterrahmen waren schon total vergilbt. Also griff ich wieder zu Scheuermilch und machte mich ans Werk. Nach dem Winter ist alles auch von der Heizung schmutzig und es wurde auch nicht so viel gelüftet. Der ganze Schmutz ging sehr gut herunter, an den Fensterrahmen kam wieder die ursprüngliche Farbe zum Vorschein. Die Scheiben hatten eine Putzorgie auch dringend nötig. Ich werde noch die Vorhänge in die Waschmaschine werfen, damit der Staub und Mief herausgespült wird. Jetzt kann der Frühling kommen.
Jede Woche unterziehe ich meine Wohnung einer Reinigung. Zuerst werden die Möbel abgestaubt, dann kommen die Böden dran. Ich habe in zwei Zimmern Laminatböden, in den restlichen Räumen ist Linoleum ausgelegt. Damit alles schön sauber wird, gehe ich zunächst mit dem Staubsauger durch alle Räume, so werden grober Schmutz und die Staubflocken entfernt. Danach wird alles feucht mit dem Mob ausgewischt. Wenn ich mal nicht dazu komme, liegen auf dem Boden überall Staubknäuel. Es schaut furchtbar aus. Aber ich finde, dass glatte Böden viel hygienischer sind als Teppichböden, wo der Dreck sich festsetzt und nicht mal mit dem Staubsauger rauszukriegen ist. Außerdem lassen sich Flecken kaum entfernen. Parkett und Laminat wischt man einfach nass ab und schon ist alles wieder sauber. Das Bad muss auch jede Woche geputzt werden, es kostet mich eine gute Stunde, weil so viel Sachen auf der Ablage stehen. Außerdem habe ich Glasablagen und diese stauben sehr schnell ein. Es sieht sehr schön aus, wenn diverse Kosmetikartikel und Parfums dekorativ angeordnet sind, aber man muss jedes Teil vor dem Putzen in die Hand nehmen und wegräumen, erst dann kann ich meine Ablagen abwischen. Wenn alles glänzt und frisch geputzt duftet, ist es eine wahre Freude, ins Bad zu gehen.
Es erfüllt mich jedes Mal mit einer tiefen Zufriedenheit, wenn die Wohnung frisch und sauber ist, es ist eine Freude und ich bin stolz auf mich.
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Soeben kam mein geliebter Mann nach Hause und trotz seines harten Arbeitsalltages fühlte er sich in der im frischen Glanze erstrahlten Wohnung sehr wohl. Er war so zufrieden, dass er gleich vorschlug, einen Onlinespaziergang zu unternehmen. So surften wir zu den saisonalen Fashionangeboten, weil er meinte, dass gutes Aussehen einfach sexy ist. Wir fanden tolle Modetipps für Sexykleider und natürlich bestellte er mir ein bezauberndes Partykleid. Wouh! Aber das wird dann eine neue Geschichte. Die Abendparty in den tollen sexy Kleidern.
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Text: (c) 2010 ISA