Archiv für den Monat: Februar 2010

Freude beim Putztag im trauten Heim!

Neulich ist der Putzteufel mit mir durchgegangen. Das ist durchaus sinnvoll von Zeit zu Zeit, sonst würde ich im Schmutz einwachsen. Ich blickte etwas genauer auf die Möbel in der Küche und entdeckte so einige schon was festgewachsene Flecken. Also griff ich zum Putzlappen, Eimer und Scheuermilch und machte mich ans Werk. Alle Schränke wurden einer gründlichen Putztour unterzogen: die gesamten gesammelten Vorräte wanderten nach draußen, gleichzeitig überprüfte ich das Verfallsdatum auf den Packungen. Und ich entdeckte Vorräte, die vor einigen Jahren angelegt wurden und nie Verwendung fanden. Die leeren Schränke schrubbte ich dann mit der Scheuermilch gründlich durch. Das war aber auch höchste Zeit! Beim Einsortieren landeten die abgelaufenen Lebensmittel in der Tonne, es würde an Körperverletzung grenzen, sie doch noch zu verwenden. Außerdem nisten sich gerne kleine Würmer in den Packungen ein, diese Plagegeister wird man dann nur schwer los.

Auch das gesamte Geschirr und die Gläser räumte ich aus den Schränken aus und wischte überall mal gründlich sauber. Am Schluss kamen noch die Töpfe, sie hinterlassen immer schmutzige Ränder auf den weißen Ablagen. Aber dank Scheuermilch sind auch die hartnäckigsten Flecken verschwunden. Als das Werk innen getan war, kamen nun die Außentüren an die Reihe und die Arbeitsflächen. Nach drei Stunden heftigster Putzerei erstrahlte die Küche in neuem Glanz. Jetzt habe ich mir angewöhnt, den Abwasch gleich in den Geschirrspüler einzuräumen und die Töpfe unverzüglich nach Gebrauch abzuspülen , sie sollten möglichst nicht über Nacht in der Küche herum stehen. Das Waschbecken wurde mit einem Stahlreiniger auf Hochglanz poliert und von nun an wird es nach jedem Spülen mit einem Tuch trocken gerieben und strahlt vor sich hin. Es macht einfach einen Riesenspaß, die saubere strahlende Küche zu betreten und hier das Essen vorzubereiten.

Als nächstes kamen die Fenster an die Reihe: in einem Raucherhaushalt setzt sich das Nikotin überall ab und die Fensterrahmen waren schon total vergilbt. Also griff ich wieder zu Scheuermilch und machte mich ans Werk. Nach dem Winter ist alles auch von der Heizung schmutzig und es wurde auch nicht so viel gelüftet. Der ganze Schmutz ging sehr gut herunter, an den Fensterrahmen kam wieder die ursprüngliche Farbe zum Vorschein. Die Scheiben hatten eine Putzorgie auch dringend nötig. Ich werde noch die Vorhänge in die Waschmaschine werfen, damit der Staub und Mief herausgespült wird. Jetzt kann der Frühling kommen.

Jede Woche unterziehe ich meine Wohnung einer Reinigung. Zuerst werden die Möbel abgestaubt, dann kommen die Böden dran. Ich habe in zwei Zimmern Laminatböden, in den restlichen Räumen ist Linoleum ausgelegt. Damit alles schön sauber wird, gehe ich zunächst mit dem Staubsauger durch alle Räume, so werden grober Schmutz und die Staubflocken  entfernt. Danach wird alles feucht mit dem Mob ausgewischt. Wenn ich mal nicht dazu komme, liegen auf dem Boden überall Staubknäuel. Es schaut furchtbar aus. Aber ich finde, dass glatte Böden viel hygienischer sind als Teppichböden, wo der Dreck sich festsetzt und nicht mal mit dem Staubsauger rauszukriegen ist. Außerdem lassen sich Flecken kaum entfernen. Parkett und Laminat wischt man einfach nass ab und schon ist alles wieder sauber. Das Bad muss auch jede Woche geputzt werden, es kostet mich eine gute Stunde, weil so viel Sachen auf der Ablage stehen. Außerdem habe ich Glasablagen und diese stauben sehr schnell ein. Es sieht sehr schön aus, wenn diverse Kosmetikartikel und Parfums dekorativ angeordnet sind, aber man muss jedes Teil vor dem Putzen in die Hand nehmen und wegräumen, erst dann kann ich meine Ablagen abwischen. Wenn alles glänzt und frisch geputzt duftet, ist es eine wahre Freude, ins Bad zu gehen.

Es erfüllt mich jedes Mal mit einer tiefen Zufriedenheit, wenn die Wohnung frisch und sauber ist, es ist eine Freude und ich bin stolz auf mich.

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Soeben kam mein geliebter Mann nach Hause und trotz seines harten Arbeitsalltages fühlte er sich in der im frischen Glanze erstrahlten Wohnung sehr wohl. Er war so zufrieden, dass er gleich vorschlug, einen Onlinespaziergang zu unternehmen. So surften wir zu den saisonalen Fashionangeboten, weil er meinte, dass gutes Aussehen einfach sexy ist. Wir fanden tolle Modetipps für Sexykleider und natürlich bestellte er mir ein bezauberndes Partykleid. Wouh! Aber das wird dann eine neue Geschichte. Die Abendparty in den tollen sexy Kleidern.

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Text: (c) 2010 ISA

Sommerurlaub wie ich ihn mag

Jedes Jahr wieder zieht es mich im Sommer an das wunderschöne Mittelmeer. Am liebsten verbringe ich meinen Urlaub auf einer Insel und welches Land hat über tausend Inseln? Natürlich Griechenland, Land der Hellenen. Als ich das erste Mal hier landete und das Flugzeug verließ, empfing mich die Wärme und das intensive Blau des Meeres und des Himmels faszinierten mich augenblicklich. Wahrscheinlich ist es rund um das Mittelmeer überall ähnlich, mich jedoch nahm dieses Land gefangen.

Die meisten Inseln sind so klein, dass ein Auto vollkommen überflüssig ist, vielmehr kommt man mit einem Moped wunderbar zu den Traumstränden. Schon zu Hause hole ich mir Informationen über mein Ziel ein und entscheide mich meistens schon für einen Ort, an dem ich bleiben möchte, es kann sich aber auch spontan vor Ort noch anders ergeben.

Nach einem etwa dreistündigen angenehmen Flug verlasse ich das Flughafengebäude und schlendere mit meinem Gepäck zum nächsten Taxistand. Und schon lasse ich mich in eine malerische Bucht bringen. Hier angelangt halte ich Ausschau nach einer schön gelegenen Pension, große Hotels sind mir eher ein Graus. Am liebsten sind mir private Pensionen, die so gelegen sind, dass ich von meinem Zimmer aus das Meer sehen und rauschen hören kann. Schon oft hatte ich von meinem Bett aus einen Blick aufs Meer und die Bucht. Wenn ich noch eine Terrasse habe, dann ist es ideal zum Beispiel für ein Frühstück unter freiem Himmel vor einer herrlichen Kulisse. Ich stelle keine großen Ansprüche an Komfort, wichtig dagegen ist mir die Sauberkeit und die Hygiene. Ich hasse geradezu schmuddelige Bettwäsche oder schmutziges Badezimmer, daher muss der Zimmerservice stimmen. Bis jetzt hatte ich keine Probleme damit, bis auf ein Hotel ausgerechnet in New York. Hier in Griechenland ist die Ausstattung meistens sehr einfach aber eben sauber und schließlich hält man sich im Zimmer nur zum Schlafen auf, die meiste Zeit ist man am Strand.

Und die Strände sind wirklich wunderschön, manchmal ist das Meer so türkisblau wie in der Karibik, nur der Sand ist selten weiß sondern gelb und feinkörnig. Auf manchen Inseln kommt man nur mit einem sogenannten Taxiboat zu einem dieser Traumstrände, aber das lohnt sich. Hier kann man den ganzen Tag faulenzen, schwimmen und sich sonnen. Mittags gibt es überall die Möglichkeit, in einer Taverne leckerste Speisen zu probieren und Wein oder Bier zu schlürfen. Am Nachmittag nimmt man dann das Taxiboat zurück. Jetzt gibt es nichts Schöneres als eine kühle Dusche zu nehmen und sich aufs Ohr zu hauen, die Sonne fordert ihren Tribut, und man will für den Abend ausgeruht sein.

Nach so einer Siesta fühle ich mich dann bereit, das Nightlife zu genießen. Ich fange damit an, dass ich mich in einer Bar am Hafen hinsetze und einen Sundowner trinke, wenn ich dabei noch einen Blick auf die untergehenden Sonne erhasche, ist die Welt für mich in Ordnung. Jetzt kann ich gepflegt und entspannt meine Abendmahlzeit zu mir nehmen.

Da gibt es überall eine genügend große Auswahl an Tavernen und Restaurants, wo man im Freien bei angenehmen Temperaturen sitzen kann. Hier wähle ich zwischen einem reichlichen Angebot an Fisch und Fleisch und alle Wünsche werden sofort umgesetzt. Wenn ich gesättigt bin, spaziere ich noch an der Hafenpromenade und beobachte die Menschen, die das gleiche tun. Natürlich bin ich nicht alleine, nur zu zweit ist es ein perfekter Urlaub. Wir kehren noch in eine Musikbar ein, wo zu späteren Stunden viele überall tanzen und so wird aus der Bar eine Discothek. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, wir vergessen vollkommen die Zeit. Als wir nach Hause kommen, ist es schon fast früh morgens, aber spielt es im Urlaub eine Rolle? Schließlich können wir ausschlafen und frühstücken auf unserer privaten Terrasse, wann wir wollen. Und der Strand läuft uns nicht davon, die Fische werden auch noch da sein, wenn wir erst mittags in unserer Lieblingsbucht aufkreuzen. Am Strand lege ich mich dann in den Schatten, packe entweder mein Buch aus oder höre meine Lieblingsmusik. Und wenn es zu heiß wird, springe ich in die azzurblauen Fluten, das Wasser hat eine sehr angenehme Temperatur und ich erleide keinen Kälteschock, kühle mich aber doch merklich ab.

So vergehen die Tage des Sommerurlaubs in einer wiederkehrenden Harmonie. Ich will gar nicht an die Rückkehr denken. Doch nach drei Wochen bin ich dann doch wieder zu Hause und bin froh, wieder in meinem schönen München zu sein.