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Frühlingsanfang, wie er sein soll

Heute ist der Frühlingsanfang und wie sieht das Wetter aus? Es ist warm und die Sonne verwöhnt uns mit ihren schon ganz kräftigen Strahlen. Zum ersten Mal in diesem Jahr gehe ich ohne Mantel nach draußen, es reicht vollkommen mit einem Pullover bekleidet zu sein. Ich habe mir einen Strauss wunderschöner rötlicher Papageitulpen gekauft. Zu meinem Leidwesen gefallen sie auch der Katze – sie schnüffelt nicht nur an ihnen, sondern spielt noch mit den Blättern. Ich muss sie immer wieder von der Vase verjagen, nicht auszudenken, was alles passieren könnte.

Ich habe alle Fenster aufgerissen, um die frische Frühlingsluft hinein und die stickige Winterluft hinaus zu lassen. Vor zwei Wochen hatten wir schon zwei schöne Tage und ich habe sie genutzt für den ersten Frühjahrsputz. Ich griff zum Eimer, Scheuermilch und heißem Wasser. Als erstes kamen die Fensterrahmen an die Reihe – der Schmutz vom ganzen Winter musste herunter und ich kann euch verraten, dass die Heizung und der Zigarettendunst ganze Arbeit geleistet haben. Aber mit meiner Scheuermilch habe ich die Rahmen in ihrem ursprünglichen Weiß wieder strahlen lassen. Jetzt ging es den Scheiben an den Leib, hier kommt nur ein gutes Fensterputztuch und heißes Wasser zum Einsatz, trocken reiben mit Papiertüchern und das Glas glänzt. Durch diese Putzaktion habe ich mich sofort viel wohler gefüllt.

Überhaupt seit einigen Tagen geht oft der Putzteufel mit mir durch: ich putze die Küche auf Hochglanz, die Spüle wird geschrubbt und es darf kein Wasserfleck zu sehen sein. Es ist einfach viel schöner, wenn alles aufgeräumt und sauber ist.

Jetzt naht Ostern, überall sieht man Osterhasen und Ostereier. Ich bin schon seit einer Woche dabei, nach geeigneten Zweigen für den Osterstrauß Ausschau zu halten. Ich habe mir dieses Jahr Forsythienzweige eingebildet, ich finde die gelben Blüten so hübsch. Aber durch den späten Wintereinbruch mit ergiebigen Schneefällen verspäten sie sich etwas. Ich habe schon meinen Osterschmuck parat liegen, die obligatorischen Ostereier und zwei lustige Hasenfamilien. Diese kleinen Figürchen sind so putzig, zum Beispiel steht sich ein Häschenpaar gegenüber, die Häsin hält ein Ei in den Händen während der Hase der Hasendame eine Karotte entgegen bringt.

Osterzeit beendet die Fastenzeit und bei uns in der Familie wird an diesen Tagen geschlemmt. Selbstverständlich nicht fehlen dürfen die rot gefärbten Ostereier, es wird auch der Osterschinken zum Frühstück verspeist. Gibt es bei Ihnen auch das Osterlamm? Bei mir kommen auf jeden Fall Lammkoteletts auf den Tisch. Ich mache sie mit Rosmarinkartoffeln im Ofen, nachdem sie schon einige Tage vorher in Olivenöl, Knoblauch, Oregano und Rosmarin mariniert wurden. Der Geschmack ist einmalig, sie zergehen auf der Zunge.

In der Osterzeit wird auch sehr viel genascht, überall gibt es herrliche Schokoostereier. Ich mache ein Osternest mit all diesen Leckereien und während der ganzen Osterzeit greifen wir nach diesen süßen Verführern. Ich wünsche allen eine schöne Osterzeit und einen wunderschönen Frühling!

Freude beim Putztag im trauten Heim!

Neulich ist der Putzteufel mit mir durchgegangen. Das ist durchaus sinnvoll von Zeit zu Zeit, sonst würde ich im Schmutz einwachsen. Ich blickte etwas genauer auf die Möbel in der Küche und entdeckte so einige schon was festgewachsene Flecken. Also griff ich zum Putzlappen, Eimer und Scheuermilch und machte mich ans Werk. Alle Schränke wurden einer gründlichen Putztour unterzogen: die gesamten gesammelten Vorräte wanderten nach draußen, gleichzeitig überprüfte ich das Verfallsdatum auf den Packungen. Und ich entdeckte Vorräte, die vor einigen Jahren angelegt wurden und nie Verwendung fanden. Die leeren Schränke schrubbte ich dann mit der Scheuermilch gründlich durch. Das war aber auch höchste Zeit! Beim Einsortieren landeten die abgelaufenen Lebensmittel in der Tonne, es würde an Körperverletzung grenzen, sie doch noch zu verwenden. Außerdem nisten sich gerne kleine Würmer in den Packungen ein, diese Plagegeister wird man dann nur schwer los.

Auch das gesamte Geschirr und die Gläser räumte ich aus den Schränken aus und wischte überall mal gründlich sauber. Am Schluss kamen noch die Töpfe, sie hinterlassen immer schmutzige Ränder auf den weißen Ablagen. Aber dank Scheuermilch sind auch die hartnäckigsten Flecken verschwunden. Als das Werk innen getan war, kamen nun die Außentüren an die Reihe und die Arbeitsflächen. Nach drei Stunden heftigster Putzerei erstrahlte die Küche in neuem Glanz. Jetzt habe ich mir angewöhnt, den Abwasch gleich in den Geschirrspüler einzuräumen und die Töpfe unverzüglich nach Gebrauch abzuspülen , sie sollten möglichst nicht über Nacht in der Küche herum stehen. Das Waschbecken wurde mit einem Stahlreiniger auf Hochglanz poliert und von nun an wird es nach jedem Spülen mit einem Tuch trocken gerieben und strahlt vor sich hin. Es macht einfach einen Riesenspaß, die saubere strahlende Küche zu betreten und hier das Essen vorzubereiten.

Als nächstes kamen die Fenster an die Reihe: in einem Raucherhaushalt setzt sich das Nikotin überall ab und die Fensterrahmen waren schon total vergilbt. Also griff ich wieder zu Scheuermilch und machte mich ans Werk. Nach dem Winter ist alles auch von der Heizung schmutzig und es wurde auch nicht so viel gelüftet. Der ganze Schmutz ging sehr gut herunter, an den Fensterrahmen kam wieder die ursprüngliche Farbe zum Vorschein. Die Scheiben hatten eine Putzorgie auch dringend nötig. Ich werde noch die Vorhänge in die Waschmaschine werfen, damit der Staub und Mief herausgespült wird. Jetzt kann der Frühling kommen.

Jede Woche unterziehe ich meine Wohnung einer Reinigung. Zuerst werden die Möbel abgestaubt, dann kommen die Böden dran. Ich habe in zwei Zimmern Laminatböden, in den restlichen Räumen ist Linoleum ausgelegt. Damit alles schön sauber wird, gehe ich zunächst mit dem Staubsauger durch alle Räume, so werden grober Schmutz und die Staubflocken  entfernt. Danach wird alles feucht mit dem Mob ausgewischt. Wenn ich mal nicht dazu komme, liegen auf dem Boden überall Staubknäuel. Es schaut furchtbar aus. Aber ich finde, dass glatte Böden viel hygienischer sind als Teppichböden, wo der Dreck sich festsetzt und nicht mal mit dem Staubsauger rauszukriegen ist. Außerdem lassen sich Flecken kaum entfernen. Parkett und Laminat wischt man einfach nass ab und schon ist alles wieder sauber. Das Bad muss auch jede Woche geputzt werden, es kostet mich eine gute Stunde, weil so viel Sachen auf der Ablage stehen. Außerdem habe ich Glasablagen und diese stauben sehr schnell ein. Es sieht sehr schön aus, wenn diverse Kosmetikartikel und Parfums dekorativ angeordnet sind, aber man muss jedes Teil vor dem Putzen in die Hand nehmen und wegräumen, erst dann kann ich meine Ablagen abwischen. Wenn alles glänzt und frisch geputzt duftet, ist es eine wahre Freude, ins Bad zu gehen.

Es erfüllt mich jedes Mal mit einer tiefen Zufriedenheit, wenn die Wohnung frisch und sauber ist, es ist eine Freude und ich bin stolz auf mich.

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Soeben kam mein geliebter Mann nach Hause und trotz seines harten Arbeitsalltages fühlte er sich in der im frischen Glanze erstrahlten Wohnung sehr wohl. Er war so zufrieden, dass er gleich vorschlug, einen Onlinespaziergang zu unternehmen. So surften wir zu den saisonalen Fashionangeboten, weil er meinte, dass gutes Aussehen einfach sexy ist. Wir fanden tolle Modetipps für Sexykleider und natürlich bestellte er mir ein bezauberndes Partykleid. Wouh! Aber das wird dann eine neue Geschichte. Die Abendparty in den tollen sexy Kleidern.

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Text: (c) 2010 ISA